PVD Physical Vapor Deposition deposizione fisica da fase vapore

 PVD ist die Abkürzung für Physical Vapour Deposition, d.h. für die physikalische Gasphasenabscheidung.

  • Die PVD-Beschichtung erfolgt durch Verdampfung der Metalle, aus denen sich die Beschichtungsschicht, die wir erhalten, zusammensetzt.
  • Der Transport von den Target genannten Quellen bis zu den zu beschichtenden Teilen erfolgt mittels eines Dampfs oder Plasmas, d.h. mittels eines ionisierten Gases mit niedrigem Druck.
  • Die Abscheidung wird durch das Vorhandensein eines elektrischen Felds begünstigt.
  • Es gibt verschiedene PVD-Techniken, die in solche mit fester Quelle unterteilt werden, wie das der Fall von kathodischen Abscheidungen wie Bogen oder Sputtern ist, und solche mit geschmolzener Quelle wie die Verdampfung durch den Joule-Effekt oder mit einem Kanonenstrahler.
  • Droplets. Unter „Tröpfchen“-Effekt wird das Vorhandensein in der abgelagerten Schicht von kleinsten Tröpfchen des Materials verstanden, das sich nach seiner Verdampfung nicht in atomarer Form aggregiert hat und somit das geformt hat, was vielleicht als einziger Nachteil dieser Technologie gelten kann.
  • Sputtern ist eine Kathodenzerstäubung bzw. ein Verfahren, bei dem es zur Emission von Atomen, Molekularfragmenten eines festen Materials kommt, das auch Target genannt wird und mit einem Strahl energetischer Partikel (im Allgemeinen Ionen) bombardiert wird.
  • Zirkonnitrid (ZrN) ist eine der bekanntesten PVD-Beschichtungen sowohl im dekorativen Bereich als auch auf dem Gebiet der Zerspanung und des Druckgusses. Die Haupteigenschaften dieser Beschichtung sind eine hohe Härte und ein niedriger Reibungskoeffizient; darüber hinaus erfüllt Zirkonnitrid die Normen ISO 10993 (Biokompatibilität) und FDA (Food Drugs Administration).
  • Titannitrid (TiN) ist seit Jahrzenten auf dem Markt und ist eine PVD-Beschichtung, die nach wie vor eine absolut wichtige Rolle spielt. TiN gilt seit jeher als Referenz auf dem Gebiet der Zerspanung, seine Eigenschaften stoßen aber auch in vielen anderen Anwendungsbereichen auf großes Interesse. TiN erfüllt die Normen ISO 10993 (Biokompatibilität) und FDA (Food Drugs Administration) und ist daher eine optimale Lösungen sowohl auf dem Gebiet der Medizinaltechnik als auch auf dem Gebiet von Automaten und mechanischen Teilen.
  • Titancarbonitrid (TiCN) ist die Weiterentwicklung von TiN, von dem es die bereits geschätzten Eigenschaften übernimmt und noch einige Eigenschaften wie die Härte verbessert, die 50% höher ist als die von TiN und somit eine höhere Verschleißfestigkeit gewährleistet. TiCN erfüllt die FDA-Normen (Food Drugs Administration).
  • Chromnitrid (CrN) ist eine Beschichtung mit hervorragender Korrosionsbeständigkeit, die eine außerordentliche Barriere gegen chemische Aggressionen und gegen Oxidation bietet. Der niedrige Reibungskoeffizient dieser Beschichtung ermöglicht die Verringerung des Phänomens des fressenden Verschleißes zwischen Gleitoberflächen und besitzt darüber hinaus eine hervorragende Beständigkeit gegen thermische Belastungen. CrN kann bei niedrigen Temperaturen (bis zu 180°C) aufgetragen werden und eignet sich somit zur Anwendung bei einer Vielzahl verschiedener Materialien. Chromnitrid ist von der FDA (Food Drugs Administration) akzeptiert.

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